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Studien

Was grüner Tee tatsächlich mit Krebszellen macht

Ein Inhaltsstoff in grünem Tee heftet sich gezielt an Krebszellen und kann damit das Wachstum von Tumoren bremsen. Das haben japanische Forscher gezeigt, die erstmals sowohl den Wirkstoff als auch das passende Gegenstück auf der Oberfläche der Krebszellen identifizieren konnten. Diese Andockstelle ist für die Ausbildung von Zellkontakten wichtig und kommt auf verschiedenen Tumorzellen vor. Schon der Genuss von zwei bis drei Tassen grünen Tees täglich könne diesen gesundheitsfördernden Effekt hervorrufen. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology (Online-Vorabveröffentlichung DOI: 10.1038/nsmb743).

Grüner Tee wird häufig zur Vorbeugung von Lungenkrebs, Prostata- und Brustkrebs empfohlen. Studien zufolge beruht diese natürliche Krebsbekämpfung auf den im Tee enthaltenen so genannten sekundären Pflanzenstoffen. Der genaue Wirkmechanismus dieser Stoffe, darunter die Substanz Epigallocatechin-Gallat (EGCG), war jedoch bislang nicht bekannt. Auch war in den bisherigen Laborexperimenten wesentlich mehr EGCG für einen nachweisbaren Effekt nötig, als tatsächlich im Blut von Teetrinkern zu finden ist.

Hirofumi Tachibana und seine Kollegen von der Kyushu-Universität in Fukuoka zeigten nun jedoch an Lungenkrebszellen, dass ein wachstumshemmender Effekt von EGCG bei bestimmten Krebszellen schon in Konzentrationen auftrat, die beim Teetrinken leicht erreicht werden. Voraussetzung ist, dass die Zellen den für die Zellkontakte wichtigen so genannten Laminin-Rezeptor tragen. Je mehr von diesem Rezeptor auf der Zelloberfläche zu finden ist, desto wahrscheinlicher ist die Ausbreitung des Tumors in das Nachbargewebe.

Die Wissenschaftler benutzten zur Charakterisierung der Bindung der Substanz EGCG die so genannte Oberflächen-Plasmon-Resonanz, die es erlaubt, die Wechselwirkung einzelner Moleküle mit ihren Rezeptoren zu betrachten. So konnten sie die Bindungsstärke messen und die Wachstumshemmung des Tee-Inhaltsstoffs gezielt mit konkurrierenden Molekülen blockieren.

Wie EGCG nach dem Andocken an die Krebszellen das Ausbreiten des Tumors verhindert und was sich im Inneren der Zelle im Detail abspielt, ist noch nicht bekannt. Da dieser Rezeptor aber auch die Auslöser der so genannten Prionenkrankheiten, wie zum Beispiel BSE und Creutzfeldt-Jakob, bindet, könnte dieses Wissen nach Ansicht der Autoren weitreichende Bedeutung haben und in die Entwicklung neuer Therapeutika münden.

(Quelle: wissenschaft.de)

Neues vom Tausendsassa: Wie grüner Tee Krebs stopp

Britische Wissenschaftler haben entdeckt, wie einer der Hauptinhaltsstoffe von grünem Tee die Krebsentstehung stoppt: Die Substanz greift ein wichtiges Enzym in den Krebszellen an und verhindert damit das Wachstum des Tumors. Dabei reichen bereits Konzentrationen aus, wie sie üblicherweise im Blut von Teetrinkern nach zwei bis drei Tassen grünem Tee pro Tag vorkommen. Das berichten die Forscher um Roger Thorneley vom John Innes Centre in Norwich in der Fachzeitschrift Cancer Research (Ausgabe vom 15. März). Die Forscher versprechen sich von ihren Ergebnissen einen wichtigen Fortschritt in der Krebsbehandlung.

Seit langem wird grünem Tee und besonders seinem Inhaltstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCG), einem so genannten Polyphenole, ein positiver Effekt bei der Bekämpfung von Krebs nachgesagt. Erst jetzt konnten Thorneley und seine Kollegen jedoch seine exakte Wirkweise aufdecken: EGCG greift ein Enzym an, das entscheidend an der Produktion des Erbmaterials, der DNA, beteiligt ist, und stoppt so die Vermehrung der Krebszellen.

Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sich aus EGCG eine neue Art von Krebsmedikament entwickeln lässt. Sein Angriffsziel, das Enzym Dihydrofolatreduktase (DHFR), wird in der Krebstherapie bereits vielfach ausgenutzt. Ein Nachteil dieser Therapieansätze ist jedoch, dass dieses Enzym auch in gesunden Zellen an der DNA-Synthese mitwirkt. Daher haben Medikamente, die dort angreifen, wie das verbreitete Methothrexat, eine Reihe von Nebenwirkungen vor allem in der Leber und im Knochenmark. Im Unterschied zu Methothrexat bindet EGCG jedoch weniger fest an das Enzym DHFR und sollte daher weniger Nebenwirkungen auf gesunde Zellen haben, hoffen die Forscher.

Allerdings warnen die Wissenschaftler vor einem zu hohen Genuss an grünem Tee kurz vor oder während der Schwangerschaft. Studien haben erwiesen, dass ein Übermaß an Tee zu körperlichen Defekten des Embryos führen kann, wie der Anenzephalie, einer schweren Fehlbildung des Zentralen Nervensystems

(Quelle: wissenschaft.de)


Teetrinken gegen das Vergessen

Ein Wirkstoff aus grünem Tee kann Alzheimer vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in einer Studie an Mäusen gezeigt, denen sie einen konzentrierten Inhaltsstoff des grünen Tees injizierten. Die Mäuse waren genetisch darauf programmiert, Alzheimer zu entwickeln, doch die Behandlung verminderte die Produktion und Ablagerung des Eiweißes, das in der Alzheimer-Demenz eine entscheidende Rolle spielt. Dieses so genannte Beta-Amyloid-Protein lagert sich bei Alzheimer-Patienten im Gehirn an, wo es zu Gedächtnisverlust und Nervenschädigungen führt.

Die Forscher injizierten Mäusen mehrere Monate lang täglich einen Inhaltsstoff aus grünem Tee, das so genannte Epigallocatechin-Gallat (EGCG). Bei den so behandelten Mäusen beobachteten die Forscher rund 50 Prozent weniger Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn.

Die tägliche Tasse grünen Tees verspricht jedoch keine vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer, obwohl das Getränk hohe Konzentrationen von EGCG aufweist. Ein Gemisch von weiteren, ebenfalls im grünen Tee enthaltenen Substanzen wirkt dem positiven Effekt von EGCG in Bezug auf Alzheimer entgegen. Die Wissenschaftler schlagen deshalb vor, den Stoff EGCG zu konzentrieren und dann als Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen, um die vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer zu nutzen. Sie weisen jedoch darauf hin, dass dieser positive Effekt von EGCG gegen Alzheimer bisher nur an Mäusen und Zellkulturen gezeigt wurde. Nur wenn die Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung beim Menschen genauso funktionieren wie bei der Maus, könnten die viel versprechenden Ergebnisse dieser Studie auf den Menschen übertragen werden.

Grünem Tee werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben, was er vor allem seinem hohen Anteil an Antioxidantien
zu verdanken hat. Diese Stoffe sind in der Lage, Radikale einzufangen, die andernfalls im Körper großen Schaden anrichten können. Die Antioxidantien des grünen Tees haben besonders in der Krebsforschung Beachtung gefunden, weil sie eine vorbeugende Wirkung zeigen und in manchen Fällen das Tumorwachstum hemmen können. Nun haben Wissenschaftler erstmals einen solchen Radikalfänger, das EGCG, mit der Prävention von Alzheimer in Verbindung gebracht.

(Quelle: wissenschaft.de)



Mit grünem Tee gegen Rheuma

Ein Grüntee-Extrakt könnte gegen entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis helfen, legt eine Laborstudie amerikanischer Forscher nahe: Der in grünem Tee enthaltene Gerbstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCG) wirkt auf Gelenkschleimhautzellen im Labor entzündungshemmend. Sollte sich dieser Effekt auch im lebenden Organismus zeigen, wäre die Substanz ein vielversprechender Wirkstoffkandidat für die Therapie von rheumatoider Arthritis – einer Krankheit, die durch eine abnormale Abwehrreaktion des menschlichen Körpers gegen den eigenen Gelenkknorpel entsteht.

Bei der rheumatoiden Arthritis entzündet und verdickt sich die schleimhautartige Schicht, die dem Schmieren der Gelenke dient. Wuchernde Schleimhautzellen dringen in der Folge in den Gelenkknorpel ein und zerstören ihn, wodurch die Betroffenen ihre Gelenke nur noch mühevoll oder gar nicht mehr bewegen können. Um die der Krankheit zugrunde liegende Immunantwort zu untersuchen, züchteten Salahuddin Ahmed und seine Kollegen nun im Labor Hautzellen, die sie den Gelenken von Arthritis-Patienten entnommen hatten. In Zellkulturen bestimmten sie dann den Einfluss von EGCG auf die Produktion von Botenstoffen, die im Zusammenhang stehen mit der Zerstörung des Knorpelgewebes. Das Ergebnis: Mit Grüntee-Extrakt behandelte Zellen aktivieren Entzündungsreaktionen unter Laborbedingungen weniger bereitwillig als unbehandelte Zellen – EGCG hat auf Gelenkschleimhautzellen also eine entzündungshemmende Wirkung.

Die von Ahmed und seinen Kollegen entdecke Entzündungshemmung ist nur eine von zahlreichen Wirkungen von EGCG: Bereits seit etwa zwanzig Jahren rechnen Wissenschaftler dem potenziellen Wundermittel krebshemmende Eigenschaften zu, und sie vermuten auch einen positiven Einfluss des Extrakts bei HIV-Infektionen. Bei allen diesen Anwendungen steht jedoch die Entwicklung von Medikamenten im Vordergrund – wegen zu geringen EGCG-Konzentrationen in aufgegossenem Grüntee sind vom Teetrinken keine positiven Einflüsse auf diese Krankheiten zu erwarten.

(Quelle: wissenschaft.de)

Mit Grünem Tee gegen Leukämie

Ein Extrakt aus Grünem Tee könnte gegen Leukämie helfen, legt eine kleine klinische Studie aus den USA nahe: Ein Drittel der teilnehmenden Patienten sprach auf die Behandlung mit dem Extrakt an, berichten amerikanische Forscher. Die Probanden, die unter chronisch lymphatischer Leukämie litten, bekamen den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) in Kapseln verabreicht, woraufhin sich bei vielen die Lymphknoten verkleinerten, berichten Tait Shanafelt von der Mayo-Klinik in Rochester und seine Kollegen.

Chronisch lymphatische Leukämie ist die in der westlichen Welt am häufigsten auftretende Form von Leukämie. Bei dieser Krebsart werden im Knochenmark zu viele weiße Blutkörperchen, sogenannte Lymphozyten, gebildet, die dann in die Blutbahnen eindringen. Es ist eine Krebsform, die meist langsam fortschreitet und vor allem Menschen über fünfzig befällt. Bisher kennen die Ärzte weder Risikofaktoren noch eine wirksame Therapie. Der Verlauf dieser Leukämie ist individuell allerdings sehr verschieden: Einige Patienten brauchen keinerlei Behandlung, bei anderen wirken Medikamente gegen den Krebs und weitere sterben trotz Therapie innerhalb von wenigen Monaten.

EGCG hatte sich bereits in Laborstudien und im Tierversuch als wirksam gegen das ungehemmte Wachstum der Blutzellen erwiesen. Ziel der jetzt anschließenden ersten klinischen Studie war es, die Verträglichkeit des Wirkstoffs zu prüfen und die optimale Dosierung zu ermitteln. Dazu verabreichten die Wissenschaftler nun 33 Patienten unterschiedliche Dosen EGCG. Insgesamt vertrugen die Teilnehmer selbst hohe Dosen ohne Probleme, zeigte die Auswertung.

Zudem verringerte sich bei einem Drittel der Patienten die Lymphozytenzahl, und bei der Mehrzahl der Probanden mit vergrößerten Lymphknoten verkleinerten sich diese um mehr als die Hälfte. Die Forscher hoffen daher, dass der Wirkstoff aus dem Grünen Tee den Krebs im Frühstadium aufhalten und in Kombination die Wirksamkeit anderer Medikamente erhöhen kann. Weitere klinische Studien sind bereits in Planung und laufen zum Teil bereits. Die hohe Dosis des Wirkstoffs, die in der Studie eingesetzt wurde, kann durch Trinken von Grünem Tee übrigens nicht erreicht werden.

(Quelle: wissenschaft.de)



Herz-Kreislauf-System

- Grüner Tee senkt die Gesamtcholesterinwerte und die der Triglyzeride; LDL- und VLDL-Werte werden gesenkt, die „guten“ HDL-Werte werden dagegen erhöht.
- Die Teepolyphenole hemmen die LDL-Oxidation, die entscheidend an der Entwicklung von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) beteiligt ist.
- Mehrere epidemiologische Studien ergaben: Der Konsum von Grünem Tee verringert das Sterblichkeitsrisiko durch Herz-Kreislauferkrankungen. Auch Schlaganfälle und Arterienverkalkung treten seltener auf.
- An Ratten schützte die Einnahme von Grünem Tee vor Schlaganfall.
- In einem Tierexperiment erhielten Mäuse, die gegenüber Arterienverkalkung anfällig gemacht wurden, Grünen Tee (Tagesdosis entspräche beim Menschen 413 mg Teecatechine). So wurde der Arterienverkalkung vorgebeugt, ohne dass sich die Konzentrationen der Blutfette änderten. Dies ist mit der starken antioxidativen Aktivität der Catechine (sie wirken als Radikalfänger) zu erklären.

(Quelle: phytodoc.de)

Leberschäden

- Grüner Tee schützt die Leber vor Giftschäden. Neben den stark antioxidativen Eigenschaften können die Catechine des Grünen Tees sich auch günstig auf das Redox-Gleichgewicht (Balance zwischen oxidierenden und reduzierenden Substanzen) auswirken.
- Der vorwiegende Entgiftungsweg der Leber erfolgt durch eine Verbindung der Giftstoffe mit Glucuronsäure. Dadurch werden die Giftstoffe über die Niere aus dem Körper entfernt. Diese Reaktion kann durch Grünen Tee gefördert werden.
- Mithilfe von Grünem Tee-Extrakt können auch Leberschäden an Ratten unterdrückt werden. Der schützende Effekt wird hier hauptsächlich auf das Koffein zurückgeführt. Dieses unterdrückt wahrscheinlich den Zelltod der Leberzellen.
- Durch die Einnahme von Grünem Tee konnte im Tiermodell der Anstieg der Indikatoren für eine virale Hepatitis (Leberentzündung) gesenkt werden. Catechin wurde am Menschen bereits gegen Hepatitis eingesetzt. Eventuell kann auch Grüner Tee zur Behandlung von Hepatitis verwendet werden. Zur Bestätigung sind noch Versuche am Menschen notwendig.
- Der tägliche Konsum von 10 Tassen Grünem Tee verbessert die Leberwerte im Blut (Senkung der Werte Aspartataminotransferase (GOT) und Alaninaminotransferase (GPT)).

(Quelle: phytodoc.de)

Virus-Erkrankungen

Grüner Tee hemmt bei verschiedenen Viren wichtige Enzyme (darunter die Reverse Transkriptase), die zur Vermehrung des Virus führen.

Influenza-Virus:
Der Extrakt des Grünen Tees hemmt im Reagenzglas das Wachstum des Influenza-Virus.

Humanes T-Zell lymphotropes Virus Typ I (HTLV-1):
Das Virus HTLV-1 kann Blutkrebs und Rückenmarkserkrankung verursachen. Die Virus-Vorstufe (HTLV-1-Provirus) in den weißen Blutkörperchen stellt somit ein Risiko für diese Erkrankungen dar.
Wie in einer Studie mit HTLV-1-Trägern festgestellt wurde, wurde durch die tägliche Einnahme von 9 Kapseln Grüner Tee-Extrakt (entspricht 245,7 mg Epigallocatechin-3-gallat) die HTLV-1-Provirus-Belastung vermindert.

(Quelle: phytodoc.de)

Grüner Tee gegen HIV

Hamburger Forscher entdeckten, dass ein Wirkstoff aus Grünem Tee die Infektiosität von HIV-1 im Laborexperiment drastisch senkt. Das könnte bedeuten, dass dieser Hemmstoff, wenn er in konzentrierter Form in mikrobiziden Vaginalcremes enthalten ist, vor der sexuellen Übertragung von HIV schützen könnte. Allerdings: Bisher gibt es den Schutz noch nicht zu kaufen.

Ulmer Wissenschaftler hatten vor 2 Jahren erkannt, dass im menschlichen Samen feinste Fäden, so genannte amyloide Fibrillen, enthalten sind, die mit HIV und der Zelloberfläche wechselwirken. Dies geschieht, in dem sich HIV in das Proteinnetz der Fibrillen einlagert, dadurch nah an die Zelloberflächen gelangt und so eine effektive Infektion von Zellen ermöglicht wird.

Die Fibrillen heißen abgekürzt SEVI (Semen-derived Enhancer of Viral Infection) und sind Abbauprodukte eines Proteins, das in hohen Mengen im Samen enthalten ist. Mit Hilfe von SEVI erhöht sich die Infektiosität von HIV drastisch. Ein Hemmstoff, der SEVI im Samen abbaut und unschädlich macht, könnte somit auch die Ansteckung mit HIV bei der sexuellen Übertragung verringern, dachten sich Ilona Hauber und ihre Kollegen vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg.

“Wir testeten diesen Wirkstoff in hochreiner und konzentrierter Form an Zellen in Anwesenheit von SEVI und stellten fest, dass die Infektion von Zellen mit HIV-1 dramatisch sank", erklärt Hauber. Das Catechin EGCG, so heißt der Wirkstoff im Grünen Tee, verhindert die Bildung der Fibrillen und baut diese auch innerhalb mehrerer Stunden ab.

Hauber warnt jedoch vor falschen Hoffnungen: "Es nutzt nichts, große Mengen an Grünem Tee zu trinken und dann zu glauben, damit sei man vor HIV geschützt! Der Wirkstoff EGCG muss in höherer Konzentration mit Samen in Berührung kommen, und das ist als Wirkstoff in Vaginalcremes vermutlich am besten zu erreichen. Wir hoffen, dass sich so vielleicht verbesserte Cremes entwickeln lassen, die auch für den afrikanischen Markt als kostengünstige Prophylaxe geeignet wären!"

WANC 19.05.09/Quelle: HPI, PNAS